Wir möchten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Kambodscha von Deutschland aus fördern. Dies geschieht, indem wir in Deutschland über den Förderverein eingesammenlte Spenden direkt an unsere kambodschanische Partnerorganisation nach Abzug der Auslagen zu 100% weiterleiten.

Bildungsförderung in Kambodscha

Wir meinen, dass gute Bildung grundlegende und eine der nachhaltigsten Formen von Entwicklungshilfe darstellt und den unterstützten Menschen hilft, eine unabhängige Zukunft aufzubauen. Grundsätzlich sind die Schulen in Kambodscha kostenlos und es existiert eine Schulpflicht. Soviel zur Theorie – die Praxis ist, dass viele Kinder keine ausreichende Schulbildung erfahren können. Vor allem wenn sie in Dörfern leben, in denen es keine Schulen gibt, ist es kaum möglich, zum Unterricht zu gelangen. Ein öffentliches Schultransportsystem gibt es nicht. Längere Strecken müss(t)en über staubige oder zu Regenzeiten überflutete Wege und Straßen zurückgelegt werden. Zudem müssen viele Kinder in ihren Familien zum Lebensunterhalt beitragen, so dass sie beispielsweise in der Reiserntezeit nicht zur Schule gehen können oder dürfen. In anderen Familien müssen ältere Geschwister auf die kleinsten Familienmitglieder aufpassen, wenn die Eltern ihrer Arbeit nachgehen – und sind dann daran gehindert, in die Schule zu gehen. Hier setzt unsere Partnerorganisation in Kambodscha  „Bamboo Shoots – Time to grow“ an.

Arbeitsschwerpunkte zur Erreichung dieser Ziele sind:

Vorschulprogramme
Schulprogramme und Förderkurse
Hilfe für ehemalige Vorschüler (z.B. Reisspenden)
Hilfe bei der Suche von Ausbildungs- und Arbeitsstellen für Jugendliche
Kontakt mit den Familien und staatlichen Lehrern
Unterstützung der Familien der Schüler
Erwachsenenbildung
Weiterbildungsangebot für alle Altersgruppen durch den Aufbau von Bibliotheken

Insgesamt werden derzeit über 300 Kinder betreut. Die Vorschulen verfolgen einen gesamtheitlichen Ansatz: Die Kinder erhalten Mahlzeiten, hygienische Unterstützung (Zähneputzen, Eincremen von trockener Haut etc.) und werden wenn nötig auch medizinisch versorgt (Fahrt in entfernte Krankenhäuser). Natürlich wird ihnen kindgerecht der Spaß am Lernen, Lesen, Schreiben, Basteln und Spielen vermittelt. Viele Kinder halten in den Vorschulen das erst Mal einen Stift in der Hand oder sitzen erstmals an einem Tisch.

Standorte

Die Schulen befinden sich alle im Einzugsgebiet von Siem Reap (bekannt durch die Tempelanlagen rund um Angkor Wat). Direkt in Siem Reap ist durch den Tourismus bedingt bereits Wachstum (z.B. Ausbau der Infrastruktur) sichtbar. Von diesen Veränderungen ist jedoch nichts mehr zu spüren, sobald man sich nur wenige Kilometer aus der Stadt bewegt. In den umliegende Dörfern gibt es vielfach keinen Strom, kein fließendes Wasser oder andere Annehmlichkeiten, die für uns Europäer selbstverständlich sind. Eine Fahrt mit dem Mopet von Siem Reap in eines der Dörfer ist wie eine Fahrt in eine andere Welt. Da viele der Dorfkinder nicht in die Stadt kommen könnten, um die kostenlosen Angebote von Bamboo Shoots – Time to grow in Anspruch zu nehmen, hat man von Anfang an Standpunkte in den Dörfern selbst errichtet. Dies bedeutet jedoch auch, dass Grundstücke erworben oder gepachtet, bebaut und bewacht werden und dass die Lehrer täglich den langen Weg aus der Stadt mit dem Mopet auf die Dörfer unternehmen müssen.


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